Wintermantel- & andere
Miniaturuhren

Ich lade ein, zu einer kleinen Reise durch meine Sammlung von Miniatur Wanduhren. Auch genannt Nippuhren, Jockeleuhren oder Puppenstubenuhren. Vielen sind diese Uhren aber auch als Wintermanteluhren bekannt, obwohl die wenigsten Miniatur-Uhren vom Triberger Hersteller Wintermantel sind. 

 

Wintermantel - Uhren werden seit 1927 in der heutige Form hergestellt. Diese Uhren haben ein 1-Tage Laufwerk oder 8 Tage Laufwerk.

 

Albert Wintermantel hatte sich 1924 selbstständig gemacht, und dann die vormals entwickelten Werke noch etwas verfeinert und unter dem Namen Albert Wintermantel Uhrenfabrik dann seine Uhren hergestellt. 

Nach Angaben der Caritas Freiburg, wo bis heute einige Modelle gebaut werden, wird das Werk seit 1927 unverändert gebaut.

 

Wintermantel - Uhren haben sich zu einem beliebten Sammelgebiet entwickelt und gerade die alten Stücke finden immer noch begeisterte Abnehmer. Trotz der immer noch großen Fülle an Modellen und Uhren aus den verschiedensten Jahrzehnten, existieren doch sehr wenige Informationen zu den "Erfindern", "Herstellern" und auch der Geschichte selbiger Akteure. Hier gibt es spannende Forschungen, die aber noch auf Ihre Veröffentlichungen warten.

Diese kleinesten Uhren aus dem Schwarzwald, haben häufig nur einen Durchmesser von 6 cm oder aber in Form von einem Bogenschild einer Schwarzwälder Lackschilduhr Maße von: 5 cm  X 6,5 cm

 

Die Uhren verfügen über eine Vielzahl verschiedenster Uhrenschilder. Gefertigt aus Holz, Porzelan, Emaillie oder auch Metall. Es gibt Uhren mit einem Gong, es gibt Uhren mit beweglichen Applikationen und es gibt Uhren, die mindestens 24 Stunden laufen oder bis zu 192 Stunden ihren Dienst versehen. Viele Uhren sind handbemalt und so unterscheiden sich die Uhren oft auch in den kleinen Nuancen. Gemein haben die Uhren lediglich das Laufwerk. Das ursprüngliche 1-Tages Laufwerk oder das 8-Tage Laufwerk. 

Eine kleine Geschichte zu den feinen Nippuhren

2024 feierten die kleinen Wintermantel - Uhren Ihren 100. Geburtstag. Vor rund 100 Jahren wurde zum ersten Male das 1-Tageslaufwerk der Firma Wintermantel in die kleinen Uhren für den Tourismus Markt in Triberg/Schwarzwald verbaut. Unverändert, werden die Laufwerke bis zum heutigen Tage hergestellt und verkauft. 

Verbaut wurden die Werke hier in die eigenen Wintermantel - Uhren, aber auch an andere Hersteller geliefert. Noch heute findet man viele Uhren, öffnet man den hinteren Deckel, die ein Wintermantel Laufwerk haben und so graviert sind, oder ein Wintermantel Laufwerk haben und nicht graviert sind oder aber ein Wintermantel Laufwerk haben und eine andere Gravierung haben.

Trotzdem die Firma Wintermantel 1979 Ihre Pforten in Triberg/Schwarzwald geschlossen hat, werden die Uhren nun seit 1981 von den Caritas Werkstätten in Heitersheim / Freiburg hergestellt.

Die Unterschiede in der Gemeinsamkeit

Auch wenn die Werke nahezu unverändert produziert wurden seit den frühen 20er Jahren, gibt es doch feine Unterschiede. Eine kurze grobe Übersicht anbei:

Die Gehäuse Werke

Plastik TRANSPARENT, so werden die Wintermantel Werke seit der Endphase der Produktion in Triberg, bis heute bei der Caritas in Freiburg eingefasst. Dass hier sogar noch Restbestände aus der Zeit vor dem Mauerfall verarbeitet werden, zeigt das Made in W.Germany, dass man ggf. heute noch erhält bei einem Kauf.

Vormals wurden die Uhren in Blechdosen gefasst. 

Unterschiede in den Deckeln

Die "Deckel" verschließen die Rückseite der "Blechdosen" für die Werke. Ein eindeutiger Hinweis auf eine alte Wintermantel - Uhr aus den 30er Jahren ist ein geriffelter Deckel. Die ältesten Deckel aus den 20er Jahren und die Deckel der 40er - 70er Jahre sind glatt.

Vereinzelt sind die Deckel auch graviert. Dies wohl hauptsächlich bei Uhren die in das Ausland gingen oder aber bei renomierten Uhrmachern. 

In einer kurzen Phase in den 70er Jahren, gab es dann auch Deckel, welche angeschraubt wurden. Diese sind aber recht selten anzutreffen.

Die Aufhängung der Uhren

 Einen Hinweis auf das Alter einer Uhr gibt auch die Aufhängung. Ist bei den Plastik-Gehäusen die Aufhängung integriert, so ist die Aufhängung bei den älteren Uhren mit einer 3 - eckigen Aufhängung versehen oder bei den ganz alten Uhren mit einer runden Aufhängung.

Ebenso gibt es verschiedene Formen der Fassung für die Pendelaufhängung. Rundung unten und oben gerade ist die moderne Variante, welche seit den 60er Jahren so verbaut wird. Rundung oben und gerade unten, ist die alte Variante, also jene die seit den 20er Jahren genutzt wird. 

 

Die 50er & 60er lassen grüßen

In den 50er Jahren kamen dann zu den 1-Tag Werken auch die 8-Tage Werke. Diese wiederum waren von Anfang an in Plastik gefaßt. 

Buntes Plastik, weiß, grau oder beige waren einge der Farben der Wahl. Heute wird das 8-Tage Werk in einer durchsichtigen Fassung hergestellt, analog zu den 1-Tag Laufwerke der Caritas in Freiburg.

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